Lage: im Bezirk Hamburg-Harburg, direkt an der Elbe gelegen
Besonderheit: einer der am dünnsten besiedelten Stadtteile Hamburgs, fast komplett vom Containerhafen geprägt
Eindruck: ein Stadtteil im Wandel – von einem alten Elbfischerdorf hin zu einem modernen Logistik- und Industriezentrum
Hamburg-Altenwerder ist ein Stadtteil, der kaum einem Hamburger entgangen sein dürfte, wenn es um die Themen Hafen, Containerterminals und moderne Logistik geht. Einst ein idyllisches Elbdorf, gehört Altenwerder heute zu den am stärksten durch den Hafen veränderten Gebieten Hamburgs. Nur wenige Einwohner leben hier noch, das Bild wird fast vollständig von großen Hafenanlagen, Kränen und Containerflächen bestimmt. Gerade diese Mischung aus Vergangenheit und Hafenindustrie macht Altenwerder zu einem spannenden Stadtteil, der Hamburgs Identität als Welthafenstadt besonders deutlich zeigt.
Erste urkundliche Erwähnung im 13. Jahrhundert
Lange Zeit ein traditionelles Elbfischerdorf
Nach der Sturmflut 1962 wurde das Gebiet stark verändert
Ab den 1970er-Jahren Planungen zum Containerhafen
In den 1990er-Jahren Umsiedlung der Bewohner und Abriss der alten Dorfstrukturen
2002 Eröffnung des Containerterminals Altenwerder (CTA)
Die Geschichte Altenwerders ist eine Geschichte des Wandels. Vom alten Marschbauerndorf mit Deichen, Feldern und Fachwerkhäusern hin zum hochmodernen Containerterminal, das zu den leistungsstärksten in Europa zählt.
Südwestlich im Bezirk Harburg gelegen
Direkt an der Süderelbe
Eingeschlossen von Hafenanlagen und der Bundesautobahn A7
Nachbarstadtteile: Waltershof, Neuenfelde, Moorburg
Topografisch geprägt wird Altenwerder durch flaches Marschland, das heute fast vollständig bebaut oder durch Hafenbecken überformt ist.
Einer der am dünnsten besiedelten Stadtteile Hamburgs (Stand 2020: weniger als 10 Einwohner)
Kaum Wohnhäuser vorhanden, stattdessen große Gewerbeflächen
Atmosphäre: industriell, weitläufig, fast unwirklich durch die Abwesenheit von typischem Stadtleben
Altenwerder ist mehr Arbeits- und Wirtschaftsstandort als Wohngebiet. Das frühere Dorfleben existiert nicht mehr.
St. Gertrud-Kirche: einziger erhaltener Rest des alten Dorfes, heute ein Mahnmal
Spuren alter Deiche und Reste der Dorfstruktur
Moderne Hafenarchitektur mit riesigen Containerbrücken und Hafenbecken
Kulturell ist Altenwerder weniger ein klassisches Ausflugsziel, sondern eher ein Ort für Industriekultur und Hafeninteressierte.
Kaum Gastronomie im Stadtteil selbst
Hafenrundfahrten und Container-Touren führen regelmäßig am Terminal Altenwerder vorbei
Für Radfahrer und Entdecker: spannende Strecken entlang der Elbe mit Blick auf Containerbrücken und Schiffe
Direkter Anschluss an die A7 (Ausfahrt Altenwerder)
Hafenbahn und Güterverkehr prägen das Bild
Kein typischer ÖPNV-Anschluss für Bewohner, da kaum Wohngebiete vorhanden sind
Wichtiger Wirtschaftsverkehrsknoten durch den Containerhafen
Altenwerder gilt als Geisterstadt Hamburgs, da fast alle Bewohner umgesiedelt wurden
Die St. Gertrud-Kirche ist ein verstecktes Highlight und ein Stück alte Dorfgeschichte mitten im Hafen
Für Fotografen ein Geheimtipp: Sonnenuntergänge mit Containerbrücken im Hintergrund
Altenwerder wird auch künftig stark vom Hafen geprägt bleiben
Ausbau der Logistik- und Hafenflächen
Einsatz von automatisierten Prozessen im Containerumschlag als Modell für die Zukunft der Hafenlogistik
Bezirk: Harburg
Fläche: ca. 6,8 km²
Einwohner: unter 10 (Stand 2020)
Besonderheit: nahezu vollständig durch Containerhafen belegt
Wahrzeichen: St. Gertrud-Kirche, Containerterminal Altenwerder (CTA)